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5.4.1994




25.12.2010

'Vor einer Woche ist er gestorben.'

Und heute ist es wieder soweit.
Es ist so ein Tag.
Ich denke zurück an den 25.12.2010.
Der Tag an dem ich es erfahren habe.
‘J. ist gestorben.’
Drei Worte die diesen Tag für immer unvergesslich machen.
Nur leider nicht im positiven Sinne.

Ich war sprachlos.
Sofort flogen die Bilder an mir vorbei.
Alle Erinnerungen, die ich mit ihm hatte.
Sein Lachen.
Seine Eigenarten.
Dieser Vegetarier, der aus Protest nie mit der Rolltreppe oder dem Aufzug fuhr.
Er hatte eine verquere Denkungsweise. Ich verstand ihn nur ab und zu.
Bei Diskussionen hat man immer verloren. Er war intelligent, sehr gebildet. Er konnte einen in Grund und Boden argumentieren.
Doch das Leben mit ihm machte eine Menge Spaß.
Tag für Tag auf Achse. Mit ihm musste man die Welt entdecken.
Abend für Abend in der selben Kneipe.
Pommes mit Mayo. Dazu ein Helles.

Es war ein wunderschöner Sommer.
Dieser Sommer 2007.
Als ich ihn kennenlernte.

Der Freund meiner bester Freundin.
Wir drei.
Ein unschlagbares Trio.
Ich war nicht das fünfte Rad am Wagen.
Ich war mitten drin.

Und jetzt, 4 Jahre später…
Ist er tot.
Und sie.
Sie entdeckt die Welt alleine.
Und ich.
Ich bin noch dort, wo ich vor 4 Jahren auch war.
Laufe an der Kneipe vorbei.
Muss lächeln, während mir die Tränen in den Augen stehen.

Der, der mich vollendet

Er ist 1.80 groß, hat braune Locken, die schönsten grünen Augen die ich je gesehen habe und ein Lächeln das mein Herz berührt.

Bei ihm weiß ich wer ich bin.
Bei ihm bin ich echt.
100% Ehrlichkeit.
In seinen Armen umgibt mich pure Geborgenheit und das Glücklichsein ist grenzenlos.
Wenn er meine Hand nimmt, fühle ich mich sicherer als hinter 1000 Schlössern.
Er fängt mich auf, wenn ich falle.
Ich gehe mit einer Leichtigkeit durch das Leben, wenn ich bei ihm bin.
Keine Ängste oder Schmerzen. Alles ist vollkommen.
Ich bin vollkommen.
Felix

Soulmates

Sein Lächeln verändert meine Welt.

Meine Augen suchen nach dir.
Dann finden sie dich am anderen Ende des Raumes.
Meine Mundwinkel zucken sofort nach oben. Ich lächele nicht nur, ich strahle.
Als du zu mir rüber siehst, lächelst du auch sofort. Nein, du strahlst, genau wie ich.
Glück durchströmt meinen Körper. Jedes mal, wenn du mich so fröhlich ansiehst.

Mit dir vergehen die Stunden wie Sekunden.
Wir haben nie genug Zeit.
Wir haben uns immer etwas zu sagen.
Immer etwas zu lachen.
Wenn wir schweigen, dann schweigen wir , weil wir Luft holen müssen, um uns dann wieder alles zu erzählen. Alles wichtige, alles unwichtige.

Mit dir bleibt die Welt stehen.
Es gibt dann nichts anderes, was mir mehr bedeute als jede Sekunde mit dir.
Du nimmst mir meine Schmerzen. Oder lässt sie zumindest verblassen.

Wenn wir uns trennen und ich dein Lächeln nicht mehr sehe, dann fehlt mir etwas.
Ein Teil von meinem Herzen.
Und ich habe Angst.
Angst, dass ich dich verlieren könnte.

Doch jede Angst ist vergessen, wenn ich dieses eine Lächeln wiedersehe.




Das Lächeln steht, während das Herz blutet

Ich sehe dich endlich wieder.
Setzte mein falsches Lächeln auf als ob alles in Ordnung wäre.
In meinem Kopf blinkt in großen roten Lettern 'ICH LIEBE DICH!'

Ich weiß nicht, ob du überhaupt ahnst, wie sehr mein Herz blutet, wenn ich dich sehe.
Wie groß der Schmerz ist, weil ich nicht mit dir sein kann.
Wie laut meine inneren Schreie nach dir sind.
Weißt du, dass du die Macht hast, meine Welt zusammen brechen zu lassen?

Wie gern würde ich dir all das sagen. Die ganze Wahrheit.
Doch ich habe Angst.

Du hast zwischen uns schon so viel in Schutt und Asche gelegt, weil du einfach nicht weißt was du willst,. Nein, wen du willst.
Und ich steh nur hilflos da und seh mir das Spektakel an. Wie du zwischen ihr und mir hin und her tanzt.
Ich lass es zu. Lass es zu, dass du die Macht hast.
Und dann fragt man sich doch warum ?
Die Antwort ist ganz einfach: na, weil ich dich nun mal liebe. Aufrichtig.

Lass mein Herz frei

Ich bin Masochist.
Die Beweise liegen vor mir.
Ich kann nicht wegsehen.
Schaue mir das Bild von dir mit ihr an.
Dauernd.
Hole die Erinnerungen hervor.
Die Erinnerungen von dir und mir.
Jede Sekunde, die wir zusammen verbracht haben. Ich weiß noch alles, als ob es gestern gewesen wäre.
Ich lasse den Film in meinem Kopf laufen. In Dauerschleife.
Dann schaue ich wieder auf das Bild. Wie du neben ihr stehst, lächelst und so tust, als ob es mich nicht gibt. Als ob es unsere gemeinsame Zeit nie gab.
Du bist Sadist.
Die Beweise liegen vor mir und sind in meinem Kopf.
Ein Haufen SMSen, ein Haufen Mails.
Ein Haufen leerer Worte.
Unsere Küsse, deine Berührungen.
Alles nur eine Lüge.
Denn immer wieder bist du zu ihr zurück.
Ich war immer nur die Nummer Zwei.
Lass mich los. Lass mich gehen.
Gib mir mein Herz zurück!